ACS Zweiradsammlung

Als Zweiradfan (mit und ohne Motor) haben sich im Lauf der Jahre einige nette "Spielzeuge" angesammelt. Die Galerie wird Stück für Stück ergänzt. Schauen Sie ab und zu mal rein, ob es etwas neues "Altes" gibt, viel Spaß. (Tipp für Fahrradfans: Das Deutsche Fahrradmuseum in Bad Brückenau, die Sonderausstellung im Technoseum in Mannheim zum Thema 200 Jahre Zweirad und als Technik Tipp allgemein das Museum der Industriekultur in Nürnberg)

Arrow Carbon Softtail

Die Marke Arrow war der sportliche Ableger des Schweizer Fahrradherstellers Villiger. Mit großem Aufwand und in Kooperation mit der technischen Hochschule Bern wurde dieses Carbon Softtail entwickelt, eines der ersten Carbon Fullys auf dem Markt. Die Kettenstrebe kommt ohne Schwingenlager aus, die Flexibilität der Carbonstrebe ist ausreichend für den relativ geringen Federweg des direkt angelängten Fedebeins.

Schwinn Homegrown

Dieser Schwinn Homegrown Factory S Rahmen - Bj. um 97 - soll zu einem schönen Retro-Fully aufgebaut werden. Das Antriebsschwingenkonzept (auch gebaut von German A:, Trek, Garry Fisher, Breezer, Brodie, Klein, Maxcycles und vielen mehr) ist von der  damaligen Deutschen Bike Fachpresse kaputtgeschrieben worden, obwohl es für den normalen MTB Fahrer ein durchaus gutes System war.

Sachs Elan 12 Gang

Es war einmal ein Team von Ingenieuren in Schweinfurt, die eine Getriebenabe entwickelten, mit bisher schier unglaublicher Gangzahl von 12 Gängen. Heraus kam ein 4,5kg Brocken mit eingeschränkter Zuverlässigkeit. Zeitgleich hat ein gewisser Herr Rohloff bei Kassel in seinem Kämmerlein eine Getriebenabe entwickelt und vorgestellt, die 14 Gänge hat, eine größere Entfaltung, wartungsfreundlich im Ölbad läuft und nahezu nicht kaputtzukriegen ist. Alles weitere ist ein Stück Fahrradgeschichte. Fichtel&Sachs ging pleite, Rohloff existiert heute noch als wirtschaftlich gesundes Familienunternehmen, mit einem der wenigen langlebigen Produkten auf dem Markt.

ACS City MTB-Umbau

Aus dem 26" MTB Rahmen wurde ein wendiger und leichter City Flitzer gemacht. Breite und komfortable Big Apple Reifen, Curena Schutzbleche, Tubus Gepäckträger (Ausführung für Sporträder, Aufnahme mit spezieller Schnellspannerachse, braucht kein Gewinde am Ausfallende), gefederte Cane Creek Sattelstütze (die beste auf dem Markt), spezieller Hebie Ständer für Aufnahme an Achse, fest verschraubtes Akkulicht (alte Sigma Akkubox mit neuen Zellen bestückt), Schaltkomponentenmix aus der "Kruschelkiste" (XTR Schaltwerk, FSA Rennradkurbel, Sram Gripshift Schaltdrehgriffe).

Umbautipp für diejenigen, die nach dem Kauf ihres 29er oder 650B MTB noch ein schönes 26" MTB im Keller haben......

Hercules Mythos

Eines der ersten Alu Mountainbikes von Hercules. Ausgestattet ist das Bike mit der ersten hydraulischen Fahrrad-Scheibenbremse von Sachs - Sachs Powerdisc - und einer Rond Gabel, damals schon Luft gefedert und hydraulisch gedämpft, zu einer Zeit, als die Konkurrenz noch mit Elastomergabeln rumgehoppelt ist. Für seine Zeit ein echtes High-End Bike.

XS 850 Triple

Hier mal ein Zweirad mit Hilfsmotor :-), i.d.Fall ein Yamaha Dreizylinder mit 850ccm. Wie man sieht noch Baustelle, gemacht wurden: Umbau von Guß auf Speichenräder, Motor zerlegt und glasgestrahlt, Anbau Alutank, Umbau von E- auf Kickstarter, Vergaserumbau, MZ ETS Lampe, Ochsenaugenblinker, Umbau Sitzbank und vieles mehr und noch mehr, was noch zu machen ist....

BMW K 75 GS Umbau

Die BMW K 75 ist im Original ein zuverlässiges Tourenbike. Die alte 2-Ventiler K-Reihe mit 3 und 4 Zylindern -Spitzname fliegender Ziegelstein- ist mechanisch unverwüstlich und bei 100.000 km gerade mal eingefahren. Der 3 Zylinder bietet sich mit seinem harmonischen Drehmomentverlauf für eine Enduro an. Daher die Idee für den Umbau. Mit BMW GS 100 Gabel, BMW K 1100 Schwinge, Getriebe, Endantrieb und BMW G/S Cockpit wird aus der braven K 75 eine richtige Reiseenduro.

2 Räder vorne - 2 Räder hinten

Auch das fahren mit 4 Rädern kann Spaß machen, z.B. wenn diese sich an einem Citroen 2CV befinden. Aufgenommen unter einem  Braunkohlebagger bei Bitterfeld (ehemalige DDR). Thema der Reise war Industriekultur in Ostdeutschland. In der Hitzewoche vom Sommer 2006 war es uns zum Moped und Fahrradfahren zu heiss! Also Ente raus, Dach auf, Sonnenbrille an, kühles Getränk griffbereit, "'Summer in the city" eingelegt und los ging es. Kleine Landstraßen, Zeit und Muse zum reisen und schauen, dann sind auch 28 "Boxerpferdchen" völlig ausreichend.